• Tim

Digitale Mahnwache gegen Populiusmus

Am Sonntag hat die

Digitale Mahnwache der Ortsgruppe Drewer 2 gegen Populismus

stattgefunden.


Eine Vielzahl an Kolleginnen und Kollegen aus den Betrieben, Betriebsräten und Gewerkschaften folgten den Aufruf unserer Ortsgruppe um sich deutlich gegen Rechts & Populismus zu positionieren. Wir sind für Vielfalt, Chancengleichheit, Zusammenhalt und Solidarität. Es kommt vielmehr darauf an, was in einem Menschen steckt als welche Hautfarbe er hat.


Uns hat besonders gefreut Vertreter des BJA, des Bezirks Recklinghausen, des Gemeinschaftsbetriebsrats Marl, des DGB sowie verschiedene Betriebsräte der Gesellschafen aus dem Umfeld dabei haben zu dürfen.


Den Auftakt bildete unserer Vorsitzende Tanja Soschinski mit einem Vortrag über die Auswirkungen von Populismus und einen deutlichen Appel:

Lasst euch nicht blenden.

Lasst euch nicht manipulieren.

Lasst euch nicht gegen Kolleginnen und Kollegen aufhetzen.

Lasst euch nicht einfache Pseudo-Wahrheiten auf komplexe Fragen auftischen.

Lasst keine Zustände entstehen die jüngst zu Sturm des Capitol in Washington oder im letzten Jahr zum versuchten Sturm des Reichstags in Berlin oder einst zum Tod Millionen von Menschen geführt haben.

Haltet zusammen!

Seid füreinander da!


Den Ball nahm der Leiter des IGBCE Bezirks Recklinghausen, Karlheinz Auerhahn, gerne auf. Er berichtete über die Entstehung der Ruhrfestspiele und wie nach dem zweiten Weltkrieg, als Deutschland in Schutt und Asche lag, Solidarität und Freundschaft das Land wieder aufgebaut haben.


Rudi Westerkamp bezog als stellvertretender Europabetriebsrat der Ineos klar Stellung: Keinen Millimeter nach Rechts. Ob Untertage oder in den Betrieben, die Hautfarbe spielt bei Freundschaft & Zusammenarbeit keine Rolle. Gebt Populisten keine Chance. Lasst Freundschaften nicht zerstören und euch nicht gegeneinander aufhetzen.


Den selben Appel brachte Udo Stein, Vorsitzender des Betriebsrats und Mitglied des Aufsichtsrats der Sasol, vor. Die Manipulationen und Lügen des Populismus waren zu allen Zeiten gleich. Heute ist das gleiche festzustellen wie vor 100 Jahren. Die Lügen sind in Amerika die gleichen wie in Deutschland. Fadenscheinige einfache Wahrheiten werden für komplexe Fragen vorgebracht. Ängste werden geschürt und Wahrheiten manipuliert. Fake News sind an der Tagesordnung. Von Konzepten und Antworten fehlt jede Spur.


Leif Knape, Vorsitzender des DGB Ortsverbands Marl, brachte die Bitte vor auch in den Betrieben klar Stellung zu beziehen. Wir brauchen einen Gegenpol zu den Rechten, die die Unsicherheiten und Ängste der Kolleginnen und Kolleginnen ausnutzen. Wir müssen als solidarische Gemeinschaft wieder stärker an der Basis vertreten sein und die Kolleginnen und Kollegen aus der "Informations-Blase", die die Rechten aufbauen, herausholen. Die Welt ist nicht so schlecht, wie man es uns weis machen will. Nur Kommunikation und gewerkschaftliche, solidarische Arbeit kann helfen, gemeinsam Lösungen für komplexe Themen zu entwickeln. Nur Fakten können helfen, "Alternative Wahrheiten" (Fake News) zu entlarven. Lasst euch keine Angst machen.


Dominic Bauchrowitz, Vorsitzender des Regionalforums, schilderte eine Vielzahl an Aktionen, die die Jugend und Auszubildendenvertretung des Chemiepark Marl im Rahmen der Antirassismus-Bewegung jedes Jahr planen und umsetzen. Zu diesen tollen Aktionen gehören die Durchsetzung der bunten Bestrahlung von Gebäuden um den Chemiepark Marl.


Jörg Dorka, DGB Bundesarbeiterkreis Behindertenpolitik, setzte ein deutliches Statement dafür, dass jedes Leben lebenswert ist. Er verwies darauf, dass viele die er Vertritt, die Zeiten des Nationalsozialismus nicht überlebt hätten. Dies gilt auch für die heutige Zeit, wenn die Rechten die Macht wieder ergreifen. Gleichstellung, Inklusion und Integration sind in keiner der Parteiprogramme zu finden.


Alles in allem eine sehr tolle Veranstaltung.

Wir freuen uns auf die weiteren Aktionen


Schön das ihr dabei gewesen seid!




Glück auf und bleibt gesund


Eure Ortsgruppe Drewer 2







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