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Gute Gründe

Fünf Gründe, warum es sich lohnt, Mitglied bei der IG BCE zu sein.

Daher werde Mitglied! 

Gut abgesichert durch Rechtschutz

Mitgliedschaft in der IG BCE bedeutet auch umfassenden Rechtsschutz. Er gilt für alle Fälle des Arbeits- und Sozialrechts. Mit dieser Stärkung im Rücken bekommen Beschäftigte sofort Hilfe, wenn zum Beispiel Kündigung oder Aufhebungsvertrag ins Haus flattern. Oder wenn die Krankenkasse weniger Krankengeld auszahlen will als erwartet.

Nach längerer Krankheit liegt plötzlich die Kündigung im Briefkasten. So erging es einem Mitglied der IG BCE. Der damals 40-Jährige hatte durch die schwere körperliche Belastung im Betrieb Probleme an der Schulter und musste sich operieren lassen. Er meldete seine Arbeitsunfähigkeit fristgerecht. Dennoch wurde ihm gekündigt. Der Fall musste juristisch geklärt werden. Der Kollege obsiegte vor den Arbeitsgerichten, ist weiter im Betrieb beschäftigt und mittlerweile auch gewähltes Betriebsratsmitglied.

Alle IG-BCE-Mitglieder sind bei Arbeits- und Sozialrechtsfällen durch den gewerkschaftlichen Rechtsschutz abgesichert. Bei Problemen im Betrieb ist der erste Schritt der zum Betriebsrat. Bei Schwierigkeiten mit dem Arbeitslosengeld oder der Rente ist der zuständige Bezirk der IG BCE der erste Ansprechpartner.

Vor allem bei einer Kündigung sollte schnell gehandelt werden. Es muss auf Fristen geachtet werden, „denn eins ist sicher: Wird innerhalb von drei Wochen keine Schutzklage eingereicht, kann oft nichts mehr unternommen werden“, weiß Sigrun Dietrich, Expertin für Arbeits- und Sozialrecht der IG BCE. Ist eine Klage nötig, stehen die Juristen der IG BCE und des DGB-Rechtsschutzes beratend zur Seite und vertreten die Gewerkschaftsmitglieder auch vor Gericht. „Wir machen uns stark für das Recht unserer Mitglieder“, sagt Sigrun Dietrich.

Bildung

Welche Rechte haben Arbeitnehmer? Und welche Ursachen hatte eigentlich die Finanzkrise? Die IG BCE bietet allen Mitgliedern ein umfassendes Bildungsangebot – von der Arbeitswelt über Globalisierungsfragen bis zur Rhetorik. In der Broschüre „Abenteuer Bildung – Zentrale Seminare 2013“ ist das komplette Programm auf über 130 Seiten zusammengefasst.
Wichtig: Die meisten Veranstaltungen sind als Bildungsurlaub anerkannt.

Zusätzlich bietet die „Gesellschaft für Bildung, Wissen, Seminar der IG BCE“ (BWS) spezielle Angebote für Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter sowie Schwerbehindertenvertreter an. Auch in den Bezirken und Landesbezirken genießt die gewerkschaftliche (Weiter-)Bildung einen hohen Stellenwert. „Der größte Erfolg ist“, sagt Sabine Winterwerber, aus der Abteilung Bildung/Wissenschaft der IG BCE, „wenn es gelingt, mit unserer Bildungsarbeit dazu beizutragen, dass die Teilnehmer ihre Arbeits- und Lebenswelt in ihrem Sinne verändern können."

Freizeit-Unfallversicherung

Schnell morgens mit dem Fahrrad zum Bäcker, Schlagloch übersehen und das Bein ist gebrochen. Für alle, die seit einem Jahr Mitglied der IG BCE sind, greift in so einem Fall die Freizeit-Unfallversicherung. Ob der Unfall dabei vor der eigenen Haustür oder im Urlaub passiert, macht keinen Unterschied. Die Versicherung gilt auch im Ausland.

Bei einem unfallbedingten stationären Aufenthalt von mindestens 48 Stunden im Krankenhaus wird ein Krankenhausgeld in Höhe des 30-fachen monatlichen Beitrags (maximal 52 Euro pro Tag) gezahlt. Außerdem beinhaltet die Versicherung eine Invaliditätsleistung in Höhe des 500-fachen Monatsbeitrags als einmalige Kapitalleistung sowie eine Todesfallleistung.

Boni für alle

Die IG BCE hält einen besonderen Service für ihre Mitglieder und deren Familienangehörige bereit: Sie können über die IG BCE Bonusagentur attraktive Angebote mit exklusiven Vorteilen in Anspruch nehmen. Die Angebote decken folgende Bereiche ab: Beratung, Job, Gesundheit, Fitness, Freizeit, Reisen sowie Vorsorge und Finanzen. Mit den Lohnsteuerhilfevereinen und der GUV/Fakulta als Partner kann die Bonusagentur beispielsweise ergänzende arbeitsrechtliche Informationen und zusätzliche Hilfe in Steuerfragen anbieten.

Tarifverträge und Streikunterstützung

In einer Welt ohne Gewerkschaften müssten die Beschäftigten ihren Lohn selbst aushandeln, sie wären der Gutmütigkeit und den Launen des Chefs ausgeliefert. Das gilt nicht allein für die Entgelte, sondern auch für die Arbeitsbedingungen. Starke Gewerkschaften sorgen dafür, dass Willkür und Nasenprämien der Vergangenheit angehören. Es gibt klare Regelungen, die in Tarifabkommen festgehalten sind. Allein in den Branchen der IG BCE gelten über 2500 Tarifverträge.

Höhere Einkommen, regelmäßige Entgelterhöhungen, kürzere Arbeitszeiten – Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis durch einen Tarifvertrag geregelt ist, stehen besser da als Belegschaften in Betrieben ohne Tarifbindung. Auch beim Urlaub gibt es große Unterschiede: 30 Tage gelten nach Tarifvertrag, nur 24 laut Gesetz. Und da der Urlaub Geld kostet, ist es gut, wenn Arbeitnehmer ihre Reisekasse aufstocken können. Hier haben Beschäftigte mit Tarif wieder die Nase vorn. Fast 60 Prozent erhalten zusätzliches Urlaubsgeld. In nichttarifgebundenen Unternehmen erhalten dagegen lediglich 35 Prozent diese Leistung.

2012 haben die im DGB zusammengeschlossenen Gewerkschaften Tarifverträge für rund neun Millionen Arbeitnehmer abgeschlossen. Scheitern Tarifverhandlungen, kommt es zum Arbeitskampf. 1,2 Millionen Beschäftigte in Deutschland haben 2012 an mehr als 250 Streiks und Warnstreiks teilgenommen. IG-BCE-Mitglieder werden dann finanziell unterstützt. Die Höhe des Streikgelds richtet sich nach dem jeweiligen Mitgliedsbeitrag.

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