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Der aktuelle Tarifabschluss - Bildungsveranstaltung

Torsten Terwort, Mitglied des Gemeinschaftsbetriebsrats Marl und der Tarifkommission, berichtete heute den erschienenen Kolleginnen und Kollegen ├╝ber die Ergebnisse des aktuellen Tarifabschlusses. ­čĄę­čą│


Zu unserer Freude sind heute viele Kolleginnen aus den Betrieben erschienen, die die Informationen in die Belegschaft herantragen werden.­čĄô­čśÄ





Die IG BCE und der Bundesarbeitgeberverband Chemie hatten zum Auftakt der Verhandlung vor komplexen Gespr├Ąchen gestanden, die vom kr├Ąftigen Umsatzr├╝ckgang in der Branche in diesem Jahr erschwert wurden. Die Chemie- und Pharmaindustrie hat Rekordjahre hinter sich, leidet aber unter Handelskonflikten und einer schwachen Industrienachfrage. In der letzten Tarifrunde hatten Arbeitgeber und IG BCE im Schnitt Einkommenserh├Âhungen im Gesamtvolumen von 4,6 Prozent f├╝r 15 Monate vereinbart.


Die 580.000 Besch├Ąftigten in der deutschen Chemie- und Pharmabranche werden k├╝nftig mehr Geld und eine neue arbeitgeberfinanzierte Pflegeversicherung bekommen. Darauf einigten sich die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) abschlie├čend. So werden ab Juli 2020 die L├Âhne um 1,5 Prozent steigen. Von Juli 2021 an sollen die Bez├╝ge um weitere 1,3 Prozent f├╝r neun Monate steigen. F├╝r das erste Halbjahr 2020 soll es Einmalzahlungen geben.


Die Arbeitgeber setzten sich dabei zwar mit einer langen Laufzeit von bis zu 29 Monaten durch, die sp├Ątestens im M├Ąrz 2022 endet.


Daf├╝r setzte die Gewerkschaft eine Pflegezusatzversicherung durch, die zum Juli 2021 eingerichtet wird. Dabei zahlen die Arbeitgeber die Pr├Ąmie f├╝r Arbeitnehmer mit ├╝ber sechs Monaten Besch├Ąftigungszeit. Bei einem Pflegefall kommt die Police f├╝r Kosten auf. Im Pflegefall erh├Ąlt der Versicherte bei ambulanter Pflege 300 Euro monatlich, bei station├Ąrer Pflege 1.000 Euro monatlich. Die Versicherung kann privat aufgestockt oder auf Familienmitglieder ausgeweitet werden. Die IG BCE sprach von einer bundesweit einmaligen Regelung.


Beide Seiten vereinbarten zudem ein Zukunftskonto zum Ansparen von Arbeitszeit. Dies soll den Besch├Ąftigten mehr Flexibilit├Ąt geben, indem sie zus├Ątzliche freie Tage nehmen, auf Langzeitkonten sparen oder die Zeit f├╝r die Altersvorsorge verwenden k├Ânnen. Das Konto starte 2020 und wachse bis 2022 auf f├╝nf freie Tage pro Jahr oder 23 Prozent eines tariflichen Monatseinkommens, so die IG BCE. Die Arbeitgeber betonten, dass aber auch individuell l├Ąngere Einsatzzeiten vereinbart werden k├Ânnten. Das Erledigen der Arbeit werde in allen Betrieben sichergestellt.


Ferner sollen Weiterbildungen die Menschen in Deutschlands drittgr├Â├čter Industriebranche nach dem Auto- und Maschinenbau fit f├╝r die Digitalisierung machen.


Sollte es weitere Fragen geben wendet euch gerne an den Vorstand der IGBCE Ortsgruppe Drewer II.­čÖé­čÖé


https://www.ortsgruppedrewer2.de/kontakt

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