Mahnwache am Erzschacht: Starkes Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt
- Tim Moskon

- 29. März
- 2 Min. Lesezeit
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus fand am gestrigen Tag am Erzschacht in Marl eine bewegende Mahnwache statt. Rund 20 Kolleginnen und Kollegen nahmen teil und setzten gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Menschlichkeit.
Zu den Gästen zählten unter anderem die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Marl, Birgit Sommer, Vertreter des Heimatvereins sowie engagierte Mitglieder der Ortsgruppen Halter, Herten und Marl.
Die Veranstaltung wurde von Tim Moskon moderiert, der in seiner Ansprache eindringlich betonte: „Rassismus hat hier keinen Platz. Nicht in unserer Stadt, nicht in unserer Gesellschaft, nicht in unseren Herzen.“ Und weiter: „Lasst uns diesen Moment mitnehmen – als Erinnerung, als Ansporn und als Verpflichtung.“

Auch Tanja Soschinski Kordisch, Vorsitzende der IGBCE Ortsgruppe Drewer 2, fand klare Worte:„Rassismus zeigt sich nicht immer offensichtlich. Er steckt oft in den kleinen Dingen, in den unausgesprochenen Vorurteilen.“ Und sie appellierte: „Deshalb lasst uns beginnen, bei uns selbst hinzuschauen.“
Die stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Sommer zeigte sich beeindruckt von dem Engagement vor Ort und den zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswochen: „Die Vielzahl an Veranstaltungen in den vergangenen Tagen zeigt, wie lebendig und wichtig dieses Thema ist. Jede einzelne Veranstaltung trägt dazu bei, Haltung zu zeigen und Menschen zu sensibilisieren.“
Für den Heimatverein wurden zudem Worte von Stephan Jansen, Vorsitzender des Heimatvereins, aufgegriffen:„In einer Zeit, in der Ausgrenzung und Hass wieder lauter werden, ist es umso wichtiger, dass wir Haltung zeigen und füreinander einstehen.“ Und weiter: „Die Kerzen, die wir heute entzünden, stehen für Hoffnung, für Zusammenhalt und für das Licht, das wir gemeinsam in die Dunkelheit tragen können.“
Warum die Antirassismuswochen heute wichtiger denn je sind
Die Antirassismuswochen sind weit mehr als symbolische Veranstaltungen. Sie sind ein notwendiger gesellschaftlicher Impuls – gerade in einer Zeit, in der wir weltweit und auch in Europa erleben, wie Polarisierung, Ausgrenzung und populistische Tendenzen wieder zunehmen.
Ob zunehmende gesellschaftliche Spannungen, Diskriminierung im Alltag oder Vorfälle in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen – all das zeigt: Rassismus ist kein fernes Problem, sondern Teil unserer Gegenwart.
Umso wichtiger ist es, Räume für Austausch, Aufklärung und gemeinsames Handeln zu schaffen – so wie hier am Erzschacht.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Die Mahnwache hat eindrucksvoll gezeigt, dass Veränderung bei jedem Einzelnen beginnt.
Nicht Wegsehen, sondern Hinschauen.
Nicht Schweigen, sondern Haltung zeigen.Nicht trennen, sondern verbinden.
Denn eine offene, vielfältige Gesellschaft entsteht nicht von allein – sie braucht Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Ausblick auf kommende Veranstaltungen
Bereits am kommenden Samstag laden wir herzlich zum Osterfeuer am Erzschacht ein – ein gemeinschaftlicher Abend für Groß und Klein.
Ein weiteres Highlight ist die Extraschicht am Erzschacht am 27. Juni 2026, bei der der Standort Teil der Nacht der Industriekultur sein wird.
Weitere Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen findet ihr auf unserer Homepage.
Schönes Wochenende,
Eure IGBCE Ortsgruppe Drewer 2














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